Säure-Basen-Haushalt

Säure-Basen-Haushalt

Man kann mit einem Beispiel aus der Natur die Wichtigkeit eines intakten Säure-Basen-Haushalts deutlich machen. Ein Waldboden, der übersäuert ist, schädigt die Bäume, die auf ihm wachsen. Sie werden krank und sterben möglicherweise sogar ab. Der menschliche Körper reagiert ähnlich, wenn er übersäuert ist, d.h. ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt hat.

ln lhrem Körper laufen ständig komplizierte chemische Vorgänge ab. Diese Abläufe sind nur möglich wenn der Säuregrad in den Körpergeweben gleich bleibt. Der Körper besitzt unterschiedliche Mechanismen, dieses Gleichgewicht zu halten.

Eine Übersäuerung behindert die Eigenregulation und das kann auf Dauer zu Organerkrankungen führen.

Eine Verschiebung im Stoffwechselmilieu wird überwiegend ausgelöst durch eine unausgewogene Ernährung und eine ungesunde Lebensweise. Erkrankungen wie Rheuma, Osteoporose, Migräne, Diabetes und einige mehr werden nachweislich mit einem gestörten Säure-Basen-Haushalt in Verbindung gebracht.

Mit der Umstellung lhrer bisherigen Lebens- und Essgewohnheiten ist es möglich, die Ausgewogenheit im Säure-Basen-Haushalt wiederherzustellen. Halten Sie Balance und schaffen Sie damit die Grundvoraussetzung für lhre Gesundheit.

Verschaffen Sie sich Klarheit

Die Urin-pH-Messung mit Teststreifen eignet sich zur Feststellung des Säuregrades gut, die Messmethode ist einfach. Durch Biorhythmus und Nahrungsaufnahme treten pH-Wert-Schwankungen auf, daher kann aus einem einzigen Urin-pH-Wert des Tages noch kein Rückschluss gezogen werden. Es ist somit sinnvoll, ein Urin-pH- Tagesprofil über mehrere Tage zu erstellen.

Um einen verwertbaren Überblick zu erhalten, sollten Sie sieben Messungen an einem Tag vornehmen. Die Werte tragen Sie in ein Diagramm ein. Dieses zeigt den oberen und unteren Urin-pH-Normbereich an.

Folgende Symptome werden mit einer chronischen Übersäuerung in Verbindung gebracht:

  • Verdauungsstörungen mit Darmträgheit
  • chronische Darm- oder Magenschleimhautreizungen
  • Blähungen, saures Aufstoßen
  • Hefepilzerkrankungen in Mund oder Magen-Darm- Trakt
  • ständig kalte Füße und / oder Hände
  • Muskelverhärtungen oder Verspannungen, vor allem im Bereich der Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur
  • stark belastetes Nervensystem, leichte Reizbarkeit, Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Schmerzempfindlichkeit
  • chronische Schmerzzustände
  • geschwächtes lmmunsystem, ständige Erkältungskrankheiten
  • anhaltende Infektionen
  • brüchige Nägel, ständiger Nagelpilz
  • brüchige, matte und stumpfe Haare, Haarausfall
  • blasse und fahle Haut
  • chronisches Hautjucken
  • Hauteiterungen, Hautquaddeln, Hautentzündungen
  • Karies, chronisches Zahnfleischbluten Parodontitis

Schaffen Sie den Ausgleich

Bei einer schweren Übersäuerung reicht die Ernährungsumstellung allein nicht aus. Für einen begrenzten Zeitraum ist die Ergänzung von basenbildenden Mineralstoffpräparaten eine wichtige Unterstützung.

Ergänzen Sie lhre Nahrung gezielt und sinnvoll mit entsprechenden Mineralstoffpräparaten der ganzheitlichen Pharmazie.

Übersäuerung kann viele Ursachen haben

Für die Herstellung eines ausgewogenen Säure-Basen-Haushaltes ist es wichtig, auch die Ursachen aufzudecken und abzustellen. Die Ursachen können innerer oder äußerer Natur sein. Äußere Ursachen gehen auf Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zurück.

Innere Ursachen können sein:

  • gestörte Darmflora
  • gestörter Mineralstoffwechsel
  • Vergiftungen und Schwermetallbelastungen
  • ständige Medikamenteneinnahme

Folgende Erkrankungen werden in der Naturheilkunde mit einem gestörten Säure-Basen-Haushalt in Verbindung gebracht

  • Allergien
  • Arterienverkalkung
  • Bindegewebeerkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Gallen-, Nierensteine
  • Gicht
  • Herzinfarkt
  • Krebserkrankungen
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Migräne
  • Neurodermitis
  • Osteoporose
  • Rheuma